frapp.antville.org
frappieren swV. 'in Erstaunen versetzen, befremden', sondersprachl. Im 18. Jh. entlehnt aus frz. frapper (wörtlich: 'schlagen'), aus frk. *hrapon 'raufen, raffen', zu ahd. *raffon (dass.). Die Bedeutungsentwicklung hin zu 'entfremden' wohl auf Basis des Überraschungseffektes eines plötzlichen Schlages (vgl. ne. striking).
Dienstag, 18. Dezember 2001

Orpheus — ohne Euridike

Da nimmt man sich etwas vor, nämlich die Erkundung der Nachbarschaft, und was passiert: Die Bar hat heute Ruhetag und die Kinokneipe ist so voll, dass man keinen netten Beobachtungsposten findet. Also: Diesen Tagesordnungspunkt vertagt.

[kellers,  17:34 · referenzieren ·  ]



Silvester-Vorschau

Die Vorstellung, dass andere sich mehr Sorgen ob des Gelingens der anstehenden Silvesterfeier machen, als ich, amüsiert. Generalprobe am 28.12., Erst- und Einzigaufführung dann am 31.12.

[kellers,  17:33 · referenzieren ·  ]



Family is not a word, it's a sentence!

Ohne weiteren Kommentar!

[kellers,  17:32 · referenzieren ·  ]


Montag, 17. Dezember 2001

Zeit und Glotze

Die Zeit gelesen (aufgearbeitet?), und da bereits im leichter konsumierbaren Wissen, parallel im Fernsehen irgendwelchen Schrott geschaut. Würde jetzt gerne mitteilen, was ich angesehen habe, aber dass ich mich nicht mehr daran erinnern kann, beweist die Richtigkeit der harschen qualitativen Bewertung.

OK, auch zwei oder drei Biere getrunken, aber dabei eher nüchtern geblieben.

Nach Ausschlussverfahren kann ich mitteilen, nicht den ersten Teil der Breloerschen Mann-Biografie geschaut zu haben. Hilft aber nicht weiter, da ein Tertium non datur schon zu Zeiten der rein-öffentlich-rechtlicher TV-Versorgung die Wahl zwischen ARD (links), ZDF (rechts) und dem Dritten (kulturell wertvoll) nicht mehr bestand.

[kellers,  17:31 · referenzieren ·  ]


Sonntag, 16. Dezember 2001

Mai Tai oder Spitalismus

Gerade aus dem Wiesbadener Spital zurückgekommen. Dort mit Erstaunen die Wirkungen von einem Mai Tai auf die Konstitution eines sportlichen, aber offensichtlich nicht trinkerfahrenen Ex-Kollegens und Namensvetters bemerkt. Schlaf gut, A******

Hier in meinen eigenen vier Wänden (faktisch sind es viel mehr!) dann noch kurz den Fernseher angeschmissen und das Ende der Aufzeichnung des Robbie Williams Konzertes in der Royal Albert Hall gesehen. Schade, eigentlich war diese Sendung für 2:05 vorgesehen aber vermutlich aufgrund hässlicher Überziehungen des letzten Familienklassikers "Wetten dass" begann diese Wiederholung schon um 0:30 Uhr. Immerhin noch das Ende des Konzerts mit dem Klassiker My Way erlebt (=konsumiert)! Auch wenn Die Zeit über diese Produktion mäkelte: Für mich eine der Überraschungen des Jahres.

[kellers,  17:28 · referenzieren ·  ]



Music was my first love ...

Wo wir schon bei musikalischen Themen sind: Habe mir heute das neue Live-Album von Sting gekauft. Auch eine ZDF-Übertragung. Die Aufnahme entstand am 9.11. (Wort des Jahres) in der Toskana. Und hier eine starke Kaufempfehlung! Die Interpretation auch bekannter Songs wie "Roxanne" lohnt die Anschaffung allemal! Glück gehabt, dass Sting und Publikum sich trotz des inzwischen symbolträchtigen Datums zur Durchführung des Konzerts durchgerungen haben. Ein Durchringen darf man unterstellen, auch da die erste Hälfte des Konzerts doch getragener, schmerzdurchtränkter wirkt. Im zweiten Teil, stärker geprägt durch die altbekannten Klassiker, werden diese mit einer Sting-untypischen Aggressivität interpretiert, die einem gänzlich neue Hörerfahrungen beschert. Auch hier wieder: Ein Strong Buy.

[kellers,  17:27 · referenzieren ·  ]


Samstag, 15. Dezember 2001

Im memoriam M. R.-R.

Und das war das heute nun mit dem Literarischen Quartett. Begrenztes Bedauern, gerade weil man die Sendung durchaus eine Zeit mit Eifer und leidenschaftlichem Bemühen konsumiert und auch genossen hat. Aber die 5 Minuten, die ich mir heute davon angetan habe, haben auch schon wieder gereicht. Marcel Reich-Ranicki ist einfach alt geworden und außer seinen Standard-Kritiken höre ich aus seinen Sottisen kein bisschen mehr heraus. Betroffen sehen wir den Vorhand zu und alle Fragen offen? Nein, der Vorhang senkte sich eher zu spät.

[kellers,  17:25 · referenzieren ·  ]



Früchte des Zorns, Teil II

So, jetzt ist es endlich soweit: Große akustische Premiere in diesem Tagebuch! Die Integration von akustischen und (wie bereits gestern mit dem Mark Rothko geschehen) optischen Elementen ist eine mediale Erweiterung der Tagebuchidee, die ich mir zu Beginn dieses Tagebuchs noch nicht vorgestellt hatte. Ob Segen oder Fluch ist hier nicht die Frage. Die Frage stellt sich im heutigen Zeitalter der Reizüberflutung nach der sinnvollen Verknüpfung der Inhalte! Und da habe ich auch keine Ideen sondern nur kritisch-ungläubiges Betrachten all der neuen, innovativen Multimedia-Errungenschaften, dass ich schon wieder über ein Zurück zur Blockflöte nachdenke!

[kellers,  17:23 · referenzieren ·  ]


Freitag, 14. Dezember 2001

Gedankenzirkulationen

Wortschätze, hier wörtlich zu verstehen als "Worte, die ich schätze": Exzentrik, Verschrobenheit, Gelahrtheit, Ergetzlichkeiten (oder Ergötzlichkeiten), Behuf. Weitere Vorschläge gerne am mich.

[kellers,  17:21 · referenzieren ·  ]



Früchte des Zorn

Überlage gerade, einige "Soundbites" hier in mein Tagebuch aufzunehmen. Infrage kommt da an erster Stelle natürlich der heilige Johannes (a.k.a as John Zorn). Rechtlich sicher nicht ganz OK, aber dafür gehe ich davon aus, dass so viele diese Seiten hier nicht aufsuchen.

Ein anderer Vorteil gerade dieses Musikers besteht natürlich darin, dass die MP3-Dateien nicht so groß werden: Die besten Früchtchen finden sich meiner Ansicht nach immer noch auf dem Album Torture Garden, 42 Tracks mit einer Gesamtlaufzeit von 27 Minuten?! Durchschnittlich 37 Sekunden pro "Lied"! Naja, ich schmeiß' jetzt mal CDex an und schau, was wirklich herauskommt.

[kellers,  17:19 · referenzieren ·  ]



Warme Farben für kalte Zeiten

Zum Start in das Wochenende hier eines der Bilder, die ich schätze. Vielleicht setzte ich die Reihe im Sinne einer virtuellen Galerie irgendwann einmal fort. Dieser Rothko scheint mir aber ein geeignetes Gegenmittel gegen zur starke Beeinflussung durch das stahlblaue Winterwetter, das seit gestern Abend Frankfurt "erobert" hat. Zugeben: Mich eher überrumpelt hat: Auf dem Weihnachtsmarkt sah ich mich spontan genötigt, ein paar Handschuhe zum direkten Gebrauch zu erwerben (Take away-Gloves). Haben zwar nicht mehr total gerettet, aber somit bin ich ab jetzt stolzer Besitzer von High Tech-Handschuhen (irgendwo behautet 3M per Label an den Vorzügen dieses Produkts beteiligt zu sein) in rustikalem Retro-Look!

[kellers,  17:15 · referenzieren ·  ]



Literatur und Wahn?

Kein originärer Beitrag / Eintrag. Aber es ist an der Zeit, meinen Lieblingsautor auch in diesem Tagebuch entsprechend zu würdigen. "Lieblingsautor" hört sich dabei schon so verschmockt an, dass es einer direkten Korrektur oder Kommentierung bedarf: Der Autor, dessen Ulysses ich als eines der wenigen Bücher mehrmals gelesen habe (und das bei 1014 Seiten in der kongenialen deutschen Übersetzung von Hans Wollschläger) und an dessen Nachstück Finnegans Wake ich (bisher noch) gescheitert bin. Projekt für die De facto Urlaubszeit mit den kommenden Feiertagen? Hier aber erstmal der fast berauschend schwungvolle Anfang dieses Literatur-Monolithen:

  riverrun, past Eve and Adam's, from swerve of shore to bend of bay, brings us by a commodius vicus of recirculation back to Howth Castle and Environs.

Und natürlich der 1. Fall (=Nominativ):

  The fall (bababadalgharaghtakamminarronnkonnbronntonner- ronntuonnthunntrovarrhounawnskawntoohoohoordenenthur- nuk!)

[kellers,  17:11 · referenzieren ·  ]



Neuer Name, neues Glück

Etwas voreilig, obige Überschrift, nach einem erstmaligen (eigentlich zweitmaligen) Treffen: Gestern mit M***** einen netten Abend auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt und bei einem anschließenden Essen verbracht. Erstaunlich finde ich für mich die Feststellung, dass ich — bei allen Unwägbarkeiten denen ich mich aktuell ausgesetzt sehe — die größeren Teile der Unterhaltung bestritten habe und das wir gemeinsam für eine erste Verabredung eine überraschende Tiefe und Persönlichkeit erreicht haben. Und natürlich freue ich mich darüber, dass ich mit den Folgen von Morbus C*****e relativ souverän umgegangen bin.

M*****: Normale Attraktivität gepaart mit einer charmanten Unsicherheit. Ich bin mal gespannt, wie & was sich daraus im nächsten Jahr entwickelt. Auf jeden Fall hoffe ich meinen Standortvorteil in Bockenheim zu nutzen, wenn sie dort die Woche über im Hotel weilt. Hamburgerin? Kein Problem, insbesondere nicht, wenn sie Frankfurt durchaus Lebensqualität zuspricht und als gebürtige Nürnbergerin dem hiesigen Weichnachtsmarkt vor dem dortigen Christkindlmarkt präferiert.

Erinnert mich irgendwie an meine Schwester M******?!

[kellers,  17:08 · referenzieren ·  ]


Donnerstag, 13. Dezember 2001

Test

Mal gespannt, was hier jetzt passiert. Ich fürchte, dass nach diesem Absatz jetzt leider die folgende Überschrift nicht mehr auftaucht. Und dabei war sie so schön!

[kellers,  17:07 · referenzieren ·  ]


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