| frapp.antville.org | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| frappieren swV. 'in Erstaunen versetzen, befremden', sondersprachl. Im 18. Jh. entlehnt aus frz. frapper (wörtlich: 'schlagen'), aus frk. *hrapon 'raufen, raffen', zu ahd. *raffon (dass.). Die Bedeutungsentwicklung hin zu 'entfremden' wohl auf Basis des Überraschungseffektes eines plötzlichen Schlages (vgl. ne. striking). | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Donnerstag, 13. Dezember 2001
Für Schrauber und andere Technikbegeisterte Dieses Tagebuch erstelle und pflege ich als alter, puristischer Enthusiast mit dem Emacs und blogmax. Netter kleiner Mode, der aus täglichen Textdateien Navigation und Verlinkung für dieses hier zu bewundernde Weblogs generiert. Das Ganze noch ergänzt durch Funktionen aus html-helper-mode zur vereinfachten Nutzung von HTML-Tags. Das ganze verbunden mit der neuen Rechtschreibprüfung durch ispell! Das Schrauben, die Anpassungen, meine Mühen Womit wir zum nächsten Thema kommen ... [kellers, 17:04 · referenzieren · ] Weihnachten Das vollständige Fehlen jeglicher vorweihnachtlicher Stimmung hat mich bisher nicht gestört. Und auch nach gestrigem Abend habe ich keine defizitären Empfindungen. Trotz oder gerade wegen des wunderbaren Konzert gestern im Jazzkeller! Weihnachtlieder jazzig verpackt. Spannend mitanzuhören, wenn durch ein Trio (Christoph Spendel Trio, Piano, Bass und Schlagzeug) Kindheitserinnerungen synkopisch unterpflügt. Und es war alles dabei: "O Tannenbaum", "Stille Nacht, Heilige Nacht", etc. Das volle Brimborium. War mit C***** da. Sie zum ersten Mal in dieser Frankfurter Institution. Und gleich einen ziemlich gelungenen Abend mit witziger-interessanter Live Musik! Das nenn' ich Erfolg! Und dann auch noch einen (Ex-)Nachbarn getroffen. Später (das heißt heute von C*****) erfahren, dass er noch ein unverständliches Interesse an ihrem Garagentüröffner entwickelt hat und partout noch mit in ihre Wohnung wollte. Moderner Minnesang?! Heute morgen dann mal geschaut, ob mein Frankfurter Mit-Weblogger auch dort war. Aber wohl noch zu früh. Der aktuellste Beitrag war der von gestern. Und da war der, den ich "verdächtige", noch im Jazzkeller. Verstoß gegen das Weblog-Gebot "Du sollst neben mir, dem Internet, keine anderen Kommunikationswege nutzen"? [kellers, 01:15 · referenzieren · ] Kontaktierung Kommunikation zwischen Männern und Frauen findet nicht statt! Ergebnis eines Telefonats mit A***. Nett geplaudert, aber mich beschleicht weiterhin der Verdacht, dass sie nicht alles sagt. Die Vermessenheit, "Alles" hören zu wollen ist auch gleich zurückzunehmen. Wer will das (alles) schon wissen? Kontern könnte man mit der sprichwörtlichen Weisheit, "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus" — Inhaltliche, thematische Kontexte, die man nicht berührt, können nicht zu Kristallisierungspunkten für ehrliche Gespräche werden. Und noch eine Einschränkung (vielleicht in Zukunft erst denken, dann schreiben?!): Ehrlich war das Gespräch schon, nur bewegte es sich zu meinem Bedauern auf einer eher auf der Oberfläche. Zu hohe Erwartungshaltung? Ja, und Ungeduld! [kellers, 01:12 · referenzieren · ] Motto 2001 Mein Chef kam gestern bei Zigarette und Kaffee zu der Feststellung, jetzt könne er dem Jahr 2001 endlich auch was Positives abgewinnen: Dass es zu Ende gehe! Ende. [kellers, 01:11 · referenzieren · ] Dienstag, 11. Dezember 2001
Das Leben und der ganze Rest Nein, an dieser Stelle nicht die verspätete Meldung, dass man auf Douglas Adams' Rechner einen sechsten Teil der Trilogie des "Anhalter durch die Galaxis" gefunden hat. Die persönliche Erfahrung einer gewissen Lebensuntauglichkeit kriecht durch die Hinwindungen. Wie damit umgehen? Was damit machen? Es ist mehr, anderes als Kontaktscheu, die es mir schwer macht, die verschiedenen Kontaktangebote oder -optionen in meinem Sinne zu nutzen: Die Ursache hierfür ist nicht zuletzt genau in diesem meinem Sinn zu finden: Diese andauernde Überhöhung des klassischen Paarbildes, die Sucht nach Partnerschaft und Familie! Ja, insbesondere auch letzteres: Anders sind ernsthafte, keinesfalls leichtfertige Überlegungen zum Thema A*** für mich nicht zu erklären. [kellers, 01:12 · referenzieren · ] Recht auf Erfolg Die Einrichtung meines Telefonanlage hat auch wieder mehr Zeit in Anspruch genommen, als erwartet. Aber — ganzer Tüftlerstolz — inzwischen funktioniert sowohl das Schnurlose, die Anschlüsse in allen Zimmern sowie (noch mehr Stolz!) das Surfen über das Schnurlose, angeschlossen an mein Laptop. Ach, diese kleinen Freuden im Alltag eines Nerds. Wobei ich hoffe, dass es noch ausreichend andere Freuden in meinem Leben gibt, die dem Klischee des Nerds noch genug Facetten hinzufügen. Die Kombination zweier verschiedener dieser Facetten führt dann zu so merkwürdigen Vorhaben wie die textkritische Publikation von James Joyce's´Finnegans Wake auf einem Palm. Ist das der zwanghafte Wille zur Integration scheinbar disparater Elemente wie Technik oder Kultur oder einfache, jungenhafte, Bastelwut. Morgen dazu vielleicht mehr?! [kellers, 01:08 · referenzieren · ] Und wo bleibt das Positive? Hier: Plötzlich funktioniert mein Telefonanschluss! Das heißt für das heutige Abendprogramm: Probieren und Programmieren. Und endlich die Chance des initialen Uploads! [kellers, 01:05 · referenzieren · ] Ich als Kunst If I were a work of art, I would be Piet Mondrian's Composition A. I am rigidly organised and regimented, although my cold and unapproachable exterior hides a clever way of thinking and a rebellious and innovative nature. A lot of people don't understand me, but I can still affect them on an emotional level. Keine Anmaßung, sondern gerade beim Lesen anderer Tagebücher gefunden. Die Einschätzung scheint mir sogar recht passend. In einem leicht anderen Versuch gab's als Ergebnis ein M. C. Escher. [kellers, 00:57 · referenzieren · ] Montag, 10. Dezember 2001
Offiziell umgezogen Schon wieder ein recht produktiver Montagmorgen! Zumindest, was die Verabredungen der nächsten Tage angeht. Auch da scheint das gestrige Joggen Positives bewirkt zu haben (neben Kurierung kurzfristiger Aufwallungen von Morbus C*****e). Der Umzug ist jetzt offiziell durch eine entsprechende Ummeldung bestätigt und dokumentiert. Das einzige Problem besteht jetzt nur noch im Telefonanschluss. Nur nicht aufregen. Morgen früh mal telefonieren, ob doch ein Techniker ins Haus kommen muss. [kellers, 00:53 · referenzieren · ] Glück?Und M**** hat sich wieder mal gemeldet! Und jetzt bitte nicht bedeutungsschwanger aufladen! Und soll ich nun auf diese Brecht / Tschechow-Vorstellung einer Laienspielschar gehen? Wirkt das nicht zu aufdringlich? Oder bin ich mal wieder zu stark am überlegen? Warum mündet Glück bei mir immer in Problemen? Ggrrrmmummmmmel, Ääääärrrgggeeerrrnnnn [kellers, 00:52 · referenzieren · ] Sonntag, 9. Dezember 2001
Wochenende 19:17 Uhr und das Wochenende kann wieder als abgeschlossen bezeichnet werden. War am Freitag eingeladen auf eine verspätete Nikolaus-Feier. Ganz nett, ich leider nur nicht fit (oder zu schnell zu betrunken?) Dummerweise mit C***** ein Gespräch angefangen, über ein Thema, das mir auf der Seele lag, aber (mal wieder?) nicht abgeschlossen. Um ca. 2:00 Uhr nach Hause und versucht, auszuschlafen. Am Samstag dann ein weiterer Versuch, offene Fragen der Wohnungseinrichtung mit professioneller Hilfe zu beantworten: Erst die falsche Hausnummer notiert und dann nichts gefunden. Wieder 90 Minuten des wochenendlichen Zeitkontos sinnlos vernichtet. [kellers, 00:49 · referenzieren · ] Weichnachtsfeier Gottseidank nicht unter diesem leidigen Motto: Abschließender Progammpunkt des Samstags. Gut Essen & Trinken! Im Marriot-Hotel, großer Festsaal, Bufett (leider, da fehlt es mir noch an der Zurückhaltung, nicht jedes Gericht probieren zu müssen ;-), Band & Bar. Und eine fünf- bis sechsköpfige Band, die zum Tanz aufspielte! Und tanzwütig scheint meine Firma zu sein: 19:00 Empfang, 20:00 Uhr Essen, und noch vor 22:00 Uhr die gesamten Gäste auf der Tanzfläche, abzappeln. In den ausreichenden Pausen der Band dann die Longdrink-Gutscheine in Wodka-Lemon investiert. Beim Wechseln (wieso wechseln bei Gutscheinen? Einfach ein gewisses Durcheinander an Bar) für einen Bon zwei zurückerhalten: Summa summarum also 5 Wodka-Lemon. 3:00 Uhr zu Hause. Heute dann nur noch wieder Joggen gewesen (zwischen Putzen / Wischen und Bügeln); jetzt noch etwas Glotze ... das war's dann! [kellers, 00:47 · referenzieren · ] Pisa — nicht in Italien Gerade in der Zeit Fragen aus dem Programm of International Student Assessment (PISA) beantwortet. Weniger interessant ist meine Erfolgsquote, vielmehr die Art der Fragestellungen: Die Vorstellung, dass ca. ein Viertel heutiger Schüler nicht ausreichend befähigt ist, Fragen dieser Qualität zu beantworten lässt einen wirklich (ver)zweifeln. Falsch: Es handelt sich hier nicht um eine Vorstellung, sondern um das Ergebnis einer internationalen Studie, die, was die Reaktionen von Politikern, Lehrervertretungen und Kultusministerkonferenzen zeigen, wissenschaftlichen Anforderungen standhält. Umso erschreckender? Als Mathematiker gesprochen: Ich bin froh, in meinen Oberstufenschuljahren und dann natürlich auch im Studium eines gelernt zu haben: Zu Lernen. An alle mit hilfreichen Ratschlägen die Erstempfehlung: Noscere Te Ipsum [kellers, 00:44 · referenzieren · ] Freitag, 7. Dezember 2001
Goldener Herbst Das Wetter kapriolt mit güldenem Sonnenschein und ich sitze im Büro und hoffe, dass die Deutsche Telekom meinen Anschluss heute wirklich freischaltet. [kellers, 00:43 · referenzieren · ] Nächste Seite |
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