frapp.antville.org
frappieren swV. 'in Erstaunen versetzen, befremden', sondersprachl. Im 18. Jh. entlehnt aus frz. frapper (wörtlich: 'schlagen'), aus frk. *hrapon 'raufen, raffen', zu ahd. *raffon (dass.). Die Bedeutungsentwicklung hin zu 'entfremden' wohl auf Basis des Überraschungseffektes eines plötzlichen Schlages (vgl. ne. striking).
Sonntag, 23. Dezember 2001

Letzter Advent

Und, wo, wer oder was ist jetzt angekommen? Frage an Latinums-Besitzer.

[kellers,  17:58 · referenzieren ·  ]



Einsam schläft ...

Gestern einen vergnüglichen Abend mit C***** und Ch******* erlebt. Zunächst gut & lecker im e5motion (der Name wird durch häufiges Schreiben auch nicht besser) gegessen; danach — wenig überraschend — wieder im Sinkkasten gelandet. Dort noch ziemlich abgezappelt.

Wahrnehmungsdifferenzen zu C***** bei Betrunkenen, die unverhohlen und platt herumbaggern. Mich ärgert es einfach nur, bis hin zum Gefühl des Angewidertseins. Wohingegen C***** mitleidiges Schwärmen zeigt. Gestern immerhin so klug gewesen, auch nach Anremplern nicht auf meine Tanzflächenposition zu bestehen.

Deutlicher treten die Differenzen nur noch bei nicht-betrunkenen baggernden oder sich bebaggern lassenden Frauen (S****) zutage. Promiske Prostitution als "freizügig" zu bezeichnen, wäre mir nicht in den Sinn gekommen.

Durch das verschneite Frankfurt dann nach Hause gelaufen und um ca. 4:00 Uhr einsam eingeschlafen.

[kellers,  17:54 · referenzieren ·  ]


Samstag, 22. Dezember 2001

Untergang des Abendlandes

An der Existenz von "Junk-Literatur" gedenke ich nicht zu verzweifeln, aber beim heutigen Büchereinkauf der Taschenbuchausgabe von Arno Schmidts Zettels Traum angesichtig zu werden?! Schrumpfausgabe der verlegerischen Großtat des Stahlberg Verlags und danach auch noch mit Anstand durch den S. Fischer Verlag (meine Ausgabe) weitergeführt.

Das Interesse an diesem Buch ist aber ein mich überraschendes großes. Die Frankfurter Autorenbuchhandlung hat sicher eine besonders Buch-affine Kundschaft, aber wie viele der Kunden fragten, ob man es mal anschauen dürfe. Literarische Reliquienverehrung

[kellers,  17:53 · referenzieren ·  ]


Freitag, 21. Dezember 2001

Über die Fertigung

Gestern große Teile des Tages mit der Recherche nach Werkzeugen und Vorlagen zur Fertigung von XML-konformen Dokumenten mit dem Emacs verbracht (soviel zur "temps perdu")

Idee: Entwicklung eines eigenen Modes zur Erstellung eines Weblogs. Hierbei sollen die einzelnen Einträge in XML / XHTML-Fragmente erstellbar sein, die dann über geeignete XSLT-Mechanismen in HTML-Seiten für die Publikation transformiert werden.

Zeitintensiv war (wieder mal) die Installation von psgml. Aber aktuell bin ich dann doch schon auf einem Stand, der mit psgml die Erstellung von DTD-konformen HTML- oder XHTML-Dokumenten erlaubt. Und das alles inklusive Evaluierung der Dokumente gemäß DTD. Eine DTD für XSL-Dateien für die Transformation nach HTML liegt auch schon vor. Aber insgesamt steht mir da wohl noch eine größere Bastelei bevor.

[kellers,  17:51 · referenzieren ·  ]



Zensur findet statt

Gestrigen Beitrag über meine persönliche Befindlichkeit geschwärzt. Anlass war nochmaliges Lesen (sollte man sich zur Pflicht machen) und die damit einhergehende Erkenntnis, dass dieser Beitrag einen zu hohen Grad an Verworrenheit besaß, als dass er anderen zumutbar wäre. (Hier ist vielleicht die Annahme, es gäbe andere Leser als mich selbst, aber das tut hier nichts zur Sache. Man muss auch Potenzialitäten betrachten!

Nur soviel zu gestrigen Thema: Meine Hoffnung, mein Wunsch einer langsamen Angleichung der emotionalen Grundtemparaturen zwischen C***** und mir wurde unterlaufen. Irrsinniger Weise diesmal in der Art, dass ich das Gefühl des "In's Leben zurückfinden hatte", aktuell aber konterkariert durch C*****s emotionale Schockfrostung: Sie spricht von Wut, Trauer, Angst, Schmerz?! Kommt mir noch leidlich bekannt vor. Und auch andere Aspekte erwecken bei mir Gedanken des Wiedererkennens: C*****, die sich in die Rolle der Ordnungshüterin bewegt, rational nach Lösungen und Selbstvergewisserung sucht. Wieder die Rolle der taffen Macherin. Bin mir sicher, dass es genau das ist, was sie sich nach 2 Monaten nicht erträumt hat. Sorry, C*****!

Conclusio: Diagnostiziere romantische Verblendung in meiner Annahme einer inkrementellen Annäherung (und damit einhergehender Attraktivitätssteigerung). Letzteres muss sich — gerade — auch im Kontrast zu C*****s Befindlichkeiten entwickeln. Tja, mal wieder zu kurz gedacht. Aber immer besser wird's!

[kellers,  17:49 · referenzieren ·  ]



Der Wetterbericht

Mehr sibirisch-anmutendes Schneegestöber denn Aussichten auf wohlig-weiße Weihnacht?!

[kellers,  17:48 · referenzieren ·  ]


Donnerstag, 20. Dezember 2001

Klassische Mathematik

Manchmal sind Kommentare interessanter als Inhalte: Als Mathematiker dachte ich zu wissen (ahnen?), was ein Lemma sei.

[kellers,  17:46 · referenzieren ·  ]



Abwärts

Keinen so schönen Nachmittag erlebt. ZENSUR **** *** ********* ***** *** ******** ****** *** ******* **** ********** *******. *** ***** ********* *** ***** ***** **** *** <*>**** **** *** ******. Bin ich zu Trauer & Mitgefühl fähig? Kann ich Unterstützung anbieten (sowohl im Sinne von "akzeptierbares Angebot" als auch "bin ich in der Lage, entsprechendes zu leisten?"

Ehrlicherweise stelle ich mir die Frage, ob sowas nicht schon geahnt habe. Nicht, dass ich seherisch befähigt wäre. Irgendwie wieder Bauchgefühl. Und nein, keine klammheimliche Freude? Nein, großes Unbehagen. Da habe ich wohl der Vorstellung angehangen, es könnte bei uns beiden glücklich und zufrieden, vielleicht gar euphorisch weitergehen. Getrennt, aber in Parallelität verbunden. UND NUN DAS! ****** ***** (?) ***********, ***********, ** ***** ********.

****** *** *** ****** *** ***** "***********" *********** *** ****** (*****, *** **********) *********. ****** ****, **** *** *** *** ********** ******** *****, *** *** ***** ************* ***: **** *****, ****. *** ****** ***** *********** ***** ** *** ********* *** *********** ******, *** *** *** **** ************* ******.

Was tun? Nichts ist eine inakzeptable Option. Was bleibt? Reden? Reden! Akzeptable Form der Anteilnahme? Man wird sehen.

[kellers,  17:44 · referenzieren ·  ]



Karrieren?!

Noch zum gestrigen Abend (mit den diversen Bieren): Interessant, wie sich mein alter Arbeitgeber in die Bestandteile auflöst. Dabei ist das nicht ganz richtig: Es findet primär keine Auflösung, sondern eine Aushöhlung statt. Und natürlich gehen die Besten und die Schlechtesten zuerst. Um letztere ist es nicht schade. Der Weggang Ersterer führt aber dann im Effekt doch zu einer "Auflösung". Wenn Kitt, die Kompetenz fehlt ...

[kellers,  17:43 · referenzieren ·  ]


Dienstag, 18. Dezember 2001

Luft raus!

Weihnachtliches Wohlbefinden inkl. völlig entspannter Grundhaltung. Heute noch mit einem Kollegen auf ein paar Biere verabredet, morgen dann zu Bekannten ins finstere Frankfurter Umland, einzig erleuchtet durch Radarblitze und am Freitag dann noch bei Schwiegereltern.

Irgendein inneres Kribbeln lässt hoffen / befürchten, dass ich mich am Samstag noch wieder in die Frankfurter Autorenbuchhandlung begebe. Und am Sonntag evtl. noch die Ausstellung "Blut" in der Frankfurter Schirn.

[kellers,  17:42 · referenzieren ·  ]



Infantilismus und Eitelkeit

Wer erinnert sich noch an die Kästen "Malen nach Zahlen" aus seiner Kindheit? Beim Herumspielen mit Mathematica folgendes, wenn nicht schönes, so doch lustiges Ergebnis erzielt. Sucht jemand vielleicht noch nach einem Weihnachtsgeschenk?

Für alle Techniker hier der überraschend simple Code. Hat man eine farbige Vorlage, so kann man aus den Rasterinformationen (mittels Map[ #[[i]]&, g[[1,1]],{2}] (* i=1,2,3 *) auch die einzelnen Farbkanäle herausfiltern. Habe bei meinem Bild festgestellt, dass der Rotauszug den besten, rundesten Eindruck hinterlässt. Was daran liegen mag, dass Gesichtsfarbe eine weite Spanne an Rottönen enthält.

g = Import["filename.ext"];
b = Map[ First[#] &, g[[1, 1]], {2}];

ListContourPlot[b, Contours -> 6, ContourLines -> True, ContourShading -> False, ContourSmoothing -> Automatic, AspectRatio -> N[Apply[Divide, Dimensions[b]]], Frame -> False ];

Besonders stolz bin ich als eingefleischter Emacs-Fan über die Anwendung funktionaler Programmierung!

[kellers,  17:40 · referenzieren ·  ]



Euro-Starter-Kit

Die Aufregung um die Ausgabe der ersten (und letzten) Starter-Kits kann ich nicht nachvollziehen. Liegt vielleicht mit daran, dass ich in Frankfurt wohne und die "feierliche" Zeremonie in der Nacht vom Sonntag auf den Montag auf dem Börsenplatz auch nur im Fernsehen erlebt habe — was einem da wieder alles erspart blieb! Meinerseits ein leidenschaftsloses Farewell, Deutschmark!.

Oder liegt es an meiner mathematischen Grundprägung? Was soll an einem Faktor von 1,95583 schon Gemütswallungen hervorrufen?

[kellers,  17:38 · referenzieren ·  ]



Bella Italia

Die Einrichtungsentscheidung (erster Teil) rückt näher. Ein wahnsinnig schlicht-schlankes Sofa hat meine Vorstellungswelt erobert — trotz exorbitanten Preises. Dazu ein rostrot-gescheckter, langfloriger Teppich! Hätte ich mir selbst nicht zugetraut.

Doch schön, wenn man sich selbst noch überraschen kann!

[kellers,  17:37 · referenzieren ·  ]



Mail von M*****

Ist doch nett "... wollte mich eigentlich längst nochmal für die nette Einladung am Donnerstag bedanken ..." in einer Mail zu lesen! Oder bin ich hier schon wieder am Überbetonen? Habe sofort mit einer Mail und einem "Malen nach Zahlen" ihres Portraits geantwortet (hatte zufällig noch die Aufnahmen aus dem gemeinsamen Seminar). Hoffe, auch das wird noch als nett empfunden.

[kellers,  17:35 · referenzieren ·  ]


Nächste Seite
Dabei seit 8750 Tagen. Letzte Meldung: 26.06.12, 16:22
Status
 · Anmelden
Menü
 · Hier & Heute
 · Rubriken
 · Galerien


Suche
 
Kalender
Januar 2026
So.Mo.Di.Mi.Do.Fr.Sa.
123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031
Mai
Historie
[?]
[ak · 15.05.09, 17:59]
[!]
[ak · 27.04.09, 17:33]
[?]
[ak · 17.04.09, 10:19]
Sonstiges
RSS Feed
Creative Commons Lizenz

Made with Antville