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frappieren swV. 'in Erstaunen versetzen, befremden', sondersprachl. Im 18. Jh. entlehnt aus frz. frapper (wörtlich: 'schlagen'), aus frk. *hrapon 'raufen, raffen', zu ahd. *raffon (dass.). Die Bedeutungsentwicklung hin zu 'entfremden' wohl auf Basis des Überraschungseffektes eines plötzlichen Schlages (vgl. ne. striking).
Donnerstag, 7. Juli 2005

»Confessions of a cut & paste artist«

»I asked Burroughs whether he was writing on a computer yet. "What would I want a computer for?" he asked, with evident distaste. "I have a typewriter."«

William Gibson: God's Little Toys. [via Godany/Furl]

[ak,  20:32 · referenzieren ·  ]



Musikfelder, weite

Bonnie 'Prince' Billy mit Matt Sweeney, am Sonntag hier in Frankfurt im Uni-Festsaal, Westend-Campus.

Oder heute oder morgen auf den anderen Campus, zum AStA-Sommerfest, unter anderem mit Aavikko und M.I.A.

[ak,  17:48 · referenzieren ·  ]



Rousseau vs. Hobbes

Movie theaters, funerals and libraries appear to have been carried by the cell Rousseauists, who believe the social contract forbids such things as shouting intimate details into a piece of plastic in a room full of strangers. Most public transportation systems, on the other hand, appear to belong to the cell Hobbesians, who believe that since life is solitary, poor, nasty, brutish and short, there's no need to give the rider engrossed in her newspaper in the seat next to you a quiet commute. Restaurants constitute a middle ground, in a state of détente. Everyone knows it's rude to use a cellphone at dinner, but civilized people do it anyway.

Die NY Times über »Cellphone Etiquette«.

[ak,  12:17 · referenzieren ·  ]



Krieg der Bildschirmwelten

War of the Worlds. Sehr düster, die Bildwelten, die Steven Spielberg malt.

Und immer wieder in Frage stellt. Überhaupt die Verweise auf das Sehen und Nichtsehen. Wie sie hinter das Haus laufen, um das initiale Gewitter besser zu sehen zu können. Der Blick durch das Fenster, die Scheibe gelöchert durch den Baseball. Der Camcorder, der die Attacke weiterfilmt, der Besitzer längst pulverisiert. Das Fernsehteam mit Aufnahmen der Invasion, aber ohne Sender, der diese noch zeigen könnte. Die Flüchtenden, erst beobachtet durch die Autofenster, wie sie den Wagen dann entern, sich durch die Windschutzscheibe grabend. Das Verstecken hinter dem Spiegel, fast entdeckt von den Invasoren. Und immer wieder das Beschirmen der Tochter vor Bildern. Beim Verlassen des Hauses, niedergerissen durch ein abgestürztes Flugzeug. Dann die Augenbinde und die verschlossene Holztür. Alles Bildschirme.

[ak,  09:10 · referenzieren ·  ]


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