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frappieren swV. 'in Erstaunen versetzen, befremden', sondersprachl. Im 18. Jh. entlehnt aus frz. frapper (wörtlich: 'schlagen'), aus frk. *hrapon 'raufen, raffen', zu ahd. *raffon (dass.). Die Bedeutungsentwicklung hin zu 'entfremden' wohl auf Basis des Überraschungseffektes eines plötzlichen Schlages (vgl. ne. striking).

Mittwoch, 31. März 2004


Wieso nur Dänemark?

Apfelsaft, naturtrüb, neben Weißwein, badisch. Graumeliertes Haar neben dunkelgrauem Anzug. Ton in Ton in der Stuhlreihe. Bei meiner Nachbarin, Jeans, gestreifte Leinenbluse, grellroter Lippenstift, muss ich an Dänemark denken. Dabei nie auch nur einen Fuß auf dänischen Boden gesetzt. Das vergnügliche Risiko, Teil eines Publikums zu sein. Pünktlich dann die Besetzung des Tisches mit den beiden Leselampen.

Die jüngere Schriftstellerin neben dem älteren Schauspieler. Lesen in verteilten Rollen. Monologe, deren Jargon sich knirschend in Dialoge verzahnt. Die Drehzahl erhöht sich. Ein vorbeifahrendes Signalhorn nutzt die Autorin für eine kleine Atempause. Das Kneten ihres linken Knies hat sie eingestellt. So wie er, der Schauspieler, den prüfenden Blick über den Rand der Lesebrille auf den Lauf des Aufnahmegeräts.

[ak,  12:00 · ]

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