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frappieren swV. 'in Erstaunen versetzen, befremden', sondersprachl. Im 18. Jh. entlehnt aus frz. frapper (wörtlich: 'schlagen'), aus frk. *hrapon 'raufen, raffen', zu ahd. *raffon (dass.). Die Bedeutungsentwicklung hin zu 'entfremden' wohl auf Basis des Überraschungseffektes eines plötzlichen Schlages (vgl. ne. striking). | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Donnerstag, 7. August 2003
Ruhiges Innehalten Zuerst sah ich nur die Doc Martens-Schnürstiefel auf den betongrauen Gehwegplatten. "Punk's Not Dead" schoss mir, Zigarette rauchend, Anzug tragend, Bewegung vermeidend, Transpiration unterdrückend, durch den Kopf. Über den Stiefelschäften dann, einen handbreiten Blick auf die Beine gewährend, eine sandfarbene Cargohose. Im Anschluss, meinen ersten Eindruck zart erschütternd, ein rosafarbenes Trägerhemd. Unter linken dem Arm klemmte ein weißer Bauhelm. Ruhig schritt sie an dem Bauzaun entlang, das Haar beiderseits des Kopfes in dicken braunen Zöpfen fixiert. Die Kippe wegschnippend wandte ich mich der ruhenden Drehtür zu. Mein Näherkommen registrierend, versetzten die Bewegungsmelder das gläserne Kreuz in Rotation. Auf der Glasscheibe vor mir der fettige Abdruck einer Stirn. Als hätte die Tür sich mal einen Spaß erlaubt und plötzlich innegehalten. [ak, 18:13 · ] |
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Letzte Meldung: 26.06.12, 16:22
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