frapp.antville.org
frappieren swV. 'in Erstaunen versetzen, befremden', sondersprachl. Im 18. Jh. entlehnt aus frz. frapper (wörtlich: 'schlagen'), aus frk. *hrapon 'raufen, raffen', zu ahd. *raffon (dass.). Die Bedeutungsentwicklung hin zu 'entfremden' wohl auf Basis des Überraschungseffektes eines plötzlichen Schlages (vgl. ne. striking).
Mittwoch, 24. April 2002

Wired ade?

Ich hoffe ja nicht, aber wie der Spiegel berichtet, steht es gar nicht gut um das amerikanische Renommier-Blatt der Geeks & Nerds. Gute Besserung!

[kellers,  18:53 · referenzieren ·  ]


Dienstag, 23. April 2002

Ich bin drin!

Nämlich hier.

[kellers,  18:38 · referenzieren ·  ]



Literarische Energieformel

Artikel in der FR über frühe Fragmente Arno Schmidts. [via Leck Türen]

[kellers,  12:36 · referenzieren ·  ]


Montag, 22. April 2002

Zettel & Hypertext

Unter dem Titel Zettel träumt diskutiert Markus Hammerschmidt in Telepolis die neue Taschenbuchausgabe von Arno Schmidts Opus Magnum Zettels Traum. Dort auf Lev Manovich gestoßen, der in seinem Buch The Language of New Media die Verschänkungen von Text, Film und Hypertext auslotet. Hört sich mal wieder lesenswert an.

[kellers,  18:43 · referenzieren ·  ]



Schwäbisch regiert die Welt

Zumindest das die Welt des WWW. Schön auch die Dokumentation des Dummschwätzquotienten:

Der Dummschwätzquotient erlaubt die quantitave Beurteilung der neoliberalen Phrasenhaftigkeit eines beliebigen deutschsprachigen Textes.

Studieren in Heidelberg muss viel Zeit lassen?! [via dijalog]

[kellers,  18:41 · referenzieren ·  ]



Frankfurter Impressionen

Da stattet jemand Frankfurt eine Visite ab (hat was von Arztbesuch; passt vielleicht zu Frankfurt) und publiziert seine frei flottierende Gedankengänge zum Stirnaufschlitzer Rainald Goetz und visuelle Impressionen.

[kellers,  18:39 · referenzieren ·  ]



Verortung des Wochenendes

Hesselbachs Welt als Wiesengrund und Vorstellung? Der Weg von Arthur Schopenhauer über Theodor W. Adorno bis hin zu Liesel Christ ist auf dem Frankfurter Hauptfriedhof ein eher kurzer. Hier übrigens nette Abhandlungen über Schopenhauer & Frankfurt. Bei seiner Reiseunlust sind das quasi Kurzbiografien.

Schöner längerer Spaziergang zur Ausnutzung der warmen Frühlingssonne, die Morbidität des Ortes ignorierend. Gelungen! Und finalisiert mit Bethmann Park und Bier auf der Berger. Am Abend dann noch mit Chr****** auf Hell und Kupfer im Wäldches.

[kellers,  08:27 · referenzieren ·  ]


Mittwoch, 17. April 2002

Selbstbeweihräucherung

The Blogging Revolution! The phenonemon of 2002! Danke, Wired. Auch wenn der Artikel stärker auf die Bedeutung und Einfluss von journalistischen Weblogs auf traditionellen Online-Journalismus abzielt!

Und das nach dieser Meldung des Spiegel. ...

[kellers,  18:51 · referenzieren ·  ]


Dienstag, 16. April 2002

Smells Like Teen Spirit

Ein erschöpfender Artikel über diesen Nirvana-Song beherbergt der Salon. Persönliche Wahrnehmung, musikalische Analyse, entstehungsgeschichtliche Hintergründe, biografische Details und Anekdoten, musikologische Einordnungsversuche (oder das vorsichtige Tasten danach). Ein großes Durcheinander, aber die Bedeutung des Songs für meine musikalische Menschwerdung und die empathischen Vergleiche

"Teen Spirit" wasn't even close to being the first alternative or punk song to make it to Top 40. And he [Anm.: Kurt Cobain] didn't really say anything new; everything has already been written, after all, and most of it was covered by Shakespeare.

lohnen die Lektüre!

[kellers,  19:04 · referenzieren ·  ]



Frühlingsmode

Keine Haut Couture, aber warum nicht das, was einem auf der Zunge liegt, auf die Brust applizieren. Schön auch diese ver-unix-te Feierabendeinleitung.

[kellers,  18:01 · referenzieren ·  ]



Reprise

Am gestrigen Sonntag mal wieder hübsche Holzschnitzereien von Stephan Balkenhol im Frankfurter MMK betrachtet. Tanzende Paare, grob aus Holz gehauen, ca. 30 cm hoch, bemalt. Der Rest des Holzbalkens dient als Fuß und hebt die Figuren in angenehme Betrachtungshöhe.

Vor Jahren waren im MMK eine Gruppe individueller Pinguine zu sehen. Damals war sogar ein leicht fischiger Geruch wahrnehmbar. Diesmal kein Schweiß oder — schlimmer noch — billiges Parfüm der Tänzer und Tänzerinnen. Bedauern mit der einzelnen Frau, die keinen Tanzpartner abbekommen hatte. Sah in orangem, ärmellosen Kleid und braunen, schulterlangen Haaren adrett, so garnicht nach Mauerblümchen aus ...

[kellers,  17:52 · referenzieren ·  ]



Lebensfreude pur!

In einer internationalen Untersuchung zur Sauberkeit und Lebensqualität kommt Frankfurt auf einen respektabeln Platz unter den Top Ten! Futter für den eigenen Lokalpatriotismus, wobei mich hier im Bahnhofsviertel doch auch leise Zweifel beschleichen.

[kellers,  16:09 · referenzieren ·  ]



Jetzt ist es passiert!

Und keiner hat es gemerkt: The digital computer is dead! Über das "Warum" klärt dieser lesenswerte Artikel auf. [via aktuelle netztexte].

Mit der von Chris Chesher vorgeschlagene Alternative invocational media gerate ich vor meinem Anrufungsmedium sitzend in tiefes theologische Staunen. Im Namen des Hauptspeichers, des Laufwerks und des gekühlten Prozessors!

[kellers,  16:02 · referenzieren ·  ]



Stehenbleiben verboten

Bin ich zu schnell für die Welt? Oder trügt meine Wahrnehmung, verfälscht durch frühe, wenig wache Morgenstunden? Mein aktueller Arbeitsweg schleust mich über drei Rolltreppen — der technische Fachausdruck ist "Fahrtreppe" oder "Fahrsteige", erstmals 1911 im London Underground eingesetzt — durch Frankfurter S-Bahn-Stationen. Aus London bekannte Schilder stay right, walk left misse ich auch. Das größere Übel ist aber die dumpfbackige Dummheit, beim Erreichen des Endes der Rolltreppe erst einmal eine Orientierungspause einzulegen. Man selbst wird durch Schindler, Otis oder Thyssen weiter nach vorne getragen und strandet in Aktentaschen, Schirmen, Mänteln, getragen von Menschen, die, als wollten sie das Panorama genießen, die Hälse recken und Köpfe drehen. Liebe Mitreisende: Geht doch einige Schritte weiter und haltet den Mündungsbereich von Rolltreppen frei. Anzeigetafeln und Hinweiseschilder sind auch (und oftmals besser) von anderen Stellen aus einsichtig. Das Schneuzen der Nase, das Rearrangement des Gepäcks, die Wiederinbetriebnahme von Zugwägelchen, das Aufklappen der Schirme: Hat das alles nicht Zeit bis nach Schaffung eines ausreichenden Sicherheitsabstands zu anderen Reisenden? Oder handelt es sich bei Euch um arrogante Selbstgewissheit im Sinne eines "nach mir die Sintflut?" Für mich der Anlass, wieder verstärkt über mein Faible für Motorsägen nachzudenken — und diese im laufenden Betrieb auszuführen.

[kellers,  13:38 · referenzieren ·  ]


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