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frappieren swV. 'in Erstaunen versetzen, befremden', sondersprachl. Im 18. Jh. entlehnt aus frz. frapper (wörtlich: 'schlagen'), aus frk. *hrapon 'raufen, raffen', zu ahd. *raffon (dass.). Die Bedeutungsentwicklung hin zu 'entfremden' wohl auf Basis des Überraschungseffektes eines plötzlichen Schlages (vgl. ne. striking).

Sonntag, 6. April 2003


Rührend. Verstörend. Entspannend.

Das Frankfurter Museum für Kommunikation präsentiert mit der Ausstellung liebe.komm einen liebevollen Kreuzweg in mehreren Stationen: Von erster Annäherung und Kontaktaufnahme bis hin zur Scheidung. Rührende Exponate wie Schülerbriefchen (»Wärest Du ein Auto, so müsstest Du ein Porsche sein.«) bis hin zu verstörenden Liebesbriefen an den "Führer" (Mehrmaliges Schreiben führte zu Konsequenzen bis hin zur Einweisung in Nervenheilanstalten – oder Schlimmerem). Wunderbar entspannen kann man sich zwischendurch auf einem roten rundem Bett bei einem Filemraten anhand eines Zusammenschnitts von Liebesszenen von Casablanca bis Amelie. Der Cappuccino war das Schlechteste an diesem Sonntag Nachmittag.

[ak,  21:22 · kommentieren]

 
museum
lustig, ich war gestern auch kurz da ein freundin besuchen, die unten im web-bereich arbeitete. so kurz nach 16 uhr. schön, dass dir die ausstellung gefallen hat. ist wohl nichts tiefschürfendes, aber ein netter kleiner überblick zum thema liebe. nicht weniger, nicht mehr. und ich find ja die briefkästen ganz lustig, auf denen vorne die kontaktanzeige ist und man drinnen überprüfen kann, wer dahinter steckt.
erstaunlich, dass der kaffee nicht gut war. normalerweise ist das museumscafé top. nur zu voll sonntags. darf ich raten: der cappuccino war zu stark?

[tinowa,  12:09 ·  referenzieren · kommentieren]

 
Nein,

die Stärke des Cappuccino war nicht das Problem, sondern eine wässrige Unkremigkeit. Vielleicht stand die aufgeschlagene Milch schon zu lange. Aber genug des Genörgels: selber Schuld, wer Sonntag nachmittags zur besten Kaffee & Kuchen-Zeit ein Museumscafe besucht. Die Performance der (englischen?) Chefin hinter der Theke war unterhaltsamer Ausgleich.

Und die Ausstellung, ja, ein wirklich nettes Plaisir. Wenn es mal anspruchsvoller (und didaktischer) sein soll, darf ich mich dann mal melden?

[ak,  13:19 ·  referenzieren]

 
vielleicht sollte ich mal anfragen sammeln bis ich ein grüppchen zusammen habe, damit sich die führung lohnt. :)
aber im ernst: klar mache ich gerne. ich kann doch selten eine bitte abschlagen, wenn man mich nett fragt. meld dich halt bei interesse: info@tinowa.de

ps: amerikanische chefin (diane).

[tinowa,  16:21 ·  referenzieren]

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