| frapp.antville.org | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| frappieren swV. 'in Erstaunen versetzen, befremden', sondersprachl. Im 18. Jh. entlehnt aus frz. frapper (wörtlich: 'schlagen'), aus frk. *hrapon 'raufen, raffen', zu ahd. *raffon (dass.). Die Bedeutungsentwicklung hin zu 'entfremden' wohl auf Basis des Überraschungseffektes eines plötzlichen Schlages (vgl. ne. striking). | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Anderes Wühle aktuell noch durch die Zeit-Beilage zur Frankfurter Buchmesse und freue mich auf die zwei Abende in der Frankfurter Romanfabrik: Heute mit Robert Gernhardt, ausgerichtet vom Haffmans Verlag und am Sonntag dann (mit C***** ... ich kann's nicht lassen) eine Diskussion zum Humor, moderiert von Matthias Beltz. Daneben kontinuierliches Suchen nach Wohnung. Erster Ansatz über persönliche Kontakte: Eine Bekannte von M****** sucht einen Nachmieter für Anfang 2002. Die Wohnung hört sich ganz OK an, trotz sehr kleinem WC und Bad. Dafür 2 Balkone, hohe Decken. Leider 3. OG und mitten in Sachsenhausen, was wenig Gutes für Parkmöglichkeiten bedeutet. Daneben bleibender Kontakt mit der Hausverwaltung einer Wohnung in City-West, die ich mir vom Fleck weg vorstellen könnte. Noch einigermaßen zentral, erwschwinglich inkl. Tiefgarage und Wohnküche. Keep your fingers crossed! Ansonsten: Seit Tagen liegt ein Ordner mit Skripten zur Zahlentheorie bei mir in der Küche. Parallel ersaufe ich in Publikation, Büchern, Artikeln, die ich alle noch lesen möchte. Und dann versacke ich parallel vor der Glotze (wobei: Harald Schmidt gestern war mit seiner Verve gegen Bücher wirklich witzig!). Schon fraglich, ob ich ein aktives Leben führe oder eher durch äußere Einflüsse getrieben werde. Und darf man es sich in heutigen hedonistischen Zeiten überhaupt erlauben, sich treiben zu lassen, äußeren Anregungen und Reizen zu folgen, sich fremdbestimmen zu lassen? ICH WILL AUCH MAL PASSIV SEIN DÜRFEN! In diesem Sinne ;-) Nach einigen Tages des Aussetzens ist es an der Zeit für eine Neubewertung der alktuellen Befindlichkeiten. Morbus C*****e zehrt immer noch an mir — wen verwundert's! Aber gerade diese Konstanz und Kontinuität wird für mich zunehmend Motivation, dieses Faktum aktiv auszublenden: Aktive Verdrängungsleistung durch intensive Beschäftigung, nein, schwach: Auseinandersetzung, mit anderen Themen. Auseinandersetzung ist überhaupt ein schönes Wort: Wenn ich davon ausgehe, dass ich durch Morbus C*****e in meiner Integrität "beschädigt" bin, so bedarf es doch wohl zentral ein Zusammensetzung (Neu-Zusammensetzung)? Integration nach erfolgter Differentation? Oder schlägt hier der Mathematiker in mir durch? Ich bin wahrlich nicht Vertreter und Anhänger von ganzheitlichem Gefasel, aber mit dem Bild von persönlicher Ausgewogenheit kann ich sehr wohl leben. Men Weg dahin wird noch ein langer sein. Und auf diesem Weg bin ich gezwungen, C***** links liegen zu lassen! (Auch wenn die Wahrheit eher die ist, dass sie mich hinter sich zurück lässt — ihr Gerede von Persönlichkeitsentwicklung, Weg, den sie beschreitet und auf dem sie nicht umkehren kann? Hätte dieses Geschwafel bei ihr nie erwartet. Andererseits tendiert sie in Gesprächen mit mir zu einer Rationalisierung, die gerade das neu gewonnene / erfahrerene Bewusstsein von Emotionalität auschließt? unterdrückt? Was ist bloß mit C***** los) [kellers, 20:25 · referenzieren · ] Nachtrag zum Wochenende und zum vorletzten Posting: War am Wochenende mit Freunden im Mainzer Kulturzentrum (KUZ), Ü30-Party. Dringende Empfehlung für alle, die sich im entsprechenden Altersrange (> 30 Jahre) mal wieder ihrer Studentenzeit-Parties erinnern wollen. Perfektes Ambiente in einer alten Fabrikhalle, kein bisschen Styling, kein modernes Design. Betonboden und Ziegelwände. Selbstgezimmerte Bars (Getränkeausschänke ist hier das bessere Wort). Kein illuminatorischer Overkill, Musik in einer lautstärke, die auch für uns Ältere noch erträglich ist, und dann die Musik. Eine Erinnerung nach der anderen, nicht alle angenehm, zum Teil sogar peinlich, Neue Deutsche Welle wird auch nicht ausgelassen, ein musikalisches Quer-durch-den-Garten, tanzbar und witzig. Schön auch das gelebte Sozialmodell des KUZ, dass den Parallelbetrieb einer Hard & Heavy-Party im gleichen Gebäude ermöglicht. [kellers, 20:13 · referenzieren · ] Ist doch echt bescheuert Zum einen freue ich mich auf das heutige Konzert Chick Corea & Gonzalo Rubalcaba in der Alten Oper Frankfurt), zum anderen steigert sich in mir eine gewisse innere Beklemmung: Was soll ich sagen, was tun? Ist nicht sowieso alles verkehrt?! Man ahnt es schon, es geht wieder auf eine Verabredung mit C*****. Meine aktuelle Planung sieht die Investition in eine Rose vor, kitschig? Aber mir ist danach! Ich bin offensichtlich noch nicht soweit, unabhängig zu tun, was ich für richtig halte. WARUM DENN NICHT?! Das eine Trennung zu einer solchen Beschädigung der persönlichen Integrität führt, hätte ich mir nie vorstellen können. Dieses Eingeständnis kann zwar schon ein erster Heilungsschritt sein, aber es geht doch unendlich langsam und vor Rückfällen scheint man(n) auch nicht gefeit zu sein. [kellers, 18:41 · referenzieren · ] Relax Sitze hier in meinem (noch) Arbeitszimmer, schaue auf einen wunderbar blauen, mit sonnig angestrahlten Wolken durchsetzten Himmel ... und tue: NICHTS! Das Wochenende hat sich dann doch noch überraschend angenehm entwickelt. Danke Ch******! Damit einhergehend auch mal wieder einige positivere Aussagen zum Leben und dem ganzen Rest. Die dritte Wohnungsbesichtigung war zwar auch eine Katastrophe (EG, Straßenbahn und Hauptstraße vor den Fenstern, hinten Blick in dunklen, vermüllten Hinterhof), aber die Maklerin hat noch ein anderes Objekt, ziemlich zentral im Nordend. Wird ja vielleicht was ... Dann ein bisschen Balsam für meine unter Morbus C*****e leidende Seele: Zufälliges Treffen mit dem "Krankheitserreger" auf dem Frankfurter Opernplatz. Früher wäre ich vielleicht einfach vorbeigefahren, aber immerhin liebe ich C*****, also mutig und ehrlich (ehelich statt ehrlich getippt. Freudsche Fehlleistung?!) ansprechen. Tja, selten C***** so sprachlos gesehen! Was wohl daran lag, dass sie dort neu verabredet war. Und der Typ stand dann auch schon hinter mir, als ich noch mit ihr plauderte. Zu klein, zu schütteres Haar, naja glatt & unauffällig. Ich bin vermutlich mit einem ziemlichen Grinsen mit meinem Fahrrad von dannen gezogen. Diese Konkurrenz (?) schreckt mich nicht! Abends dann mit Ch****** erst Kino, dann noch ziemliche Kneipentour. Und hier meine dringende Kinoempfehlung: "Die fabelhafte Welt der Amelie": Wirkt vielleicht komisch, 2 Männer in 1 Frauenfilm (zumindest haben einige Bemerkungen und Kritiken diesen Eindruck von viel Gefühl vermittelt). Irrtum, meine Herren! Hochintelligentes Kino, interessanter Plot, witzige Einfälle (natürlich kein Bruce Willis oder Tomb Raider II). Die bildnerische & dialogische Raffinesse verschlägt einem (fast) die Sprache: Zitat quot;Das Recht auf ein gescheitertes Leben ist unantastbar!" ... wie für's Poesiealbum (oder eben für's WebLog). Also: Reingehen, Spaß haben ohne sich Albernheiten aussetzen zu müssen, an kruden Gesichtern und Charakteren erfreuen, die Ausstattung und Bilder Alexander Hackes genießen! Zu letzterem: Ergänzend Der kleine König Dezember, Antje Kunstmann Verlag, von ihm (zumindest mit seinen Illustrationen)! Kaufen!! Lesen!!! Kneipentour dann wieder ziemlicher Standard: Ein paar Biere im e5motion, dann auf einen Drink in's Fifth Element, die Hohemesse der Cocktail-Kultur dann wieder in der Luna Bar zelebriert. [kellers, 19:30 · referenzieren · ] Durchmischungen Ein durchmischtes Wochenende nach einer persönlich schrecklichen Woche. Irgendwie die ganze Woche über ein flaues Gefühl in der Magengegend verspürt. Zur Behandlung habe ich mir dann Kneipen- und Barbesuche verordnet. Hat nicht geholfen, aber ausreichend abgelenkt. Zudem Freunde alarmiert und (sanft?) gezwungen, mit mir Abends um die Häuser zu ziehen. Gesund ist das nicht. Und bekommt auch nicht meiner Absicht, wieder etwas mehr zu lesen. Habe mich dafür auf das leidige Thema Wohnungssuche gestürzt (ob die Magenprobleme daher rühren?). Zur Zeit herrscht in Frankfurt ein ziemlich enger Markt und (fast) alle Objekte laufen über Makler. Ich kann es den Vermietern ja nicht verdenken, dass sie sich dieser Vermittlungsdienstleistungen bedienen: Wer möchte sich schon mit Erscheinen der Anzeige der Anrufe nicht mehr erwehren können. Habe zum aktuellen Zeitpunkt gerade mal 2 Wohnungen angeschaut. Leider haben beide Wohnungen auch so ihre Mängel. Also weitersuchen. Was mir sonst noch fehlt: Einen Anleitung zum Werben von Frauen! Hört sich komisch an, ist in heutigen emanzipierten, gleichberechtigten, libertinären und gleichzeitig konservativen Zeiten meines Erachtens (und meiner Erfahrung) nach, kein Standardwissen meiner Generation mehr. Und ich will! Also eigentlich nicht "Werben" sondern Wiederwerben. Kopf & Bauch & Herz leiden unter dringenden Entzugserscheinungen. Gibt's in der medizinischen Fachpresse eigentlich Morbus C*****e? Was mir sonst noch fehlt: Ruhe und Selbstachtung. Die ursächliche Begründung ist wohl meine Erkrankung an Morbus C*****e. Aber dieses hat Auswirkungen, die physisch, psychisch und überhaupt auf Dauer nicht zu ertragen sind. Dummerweise empfehlen mir viele Laienanalytiker das Loslassen. Versucht mal, Euer eigenes Herz loszulassen. Da bin ich zumindest nicht redundant ausgelegt. Im Kopf geht's und der krampfende Magen ist auch zu überstehen. Was mir sonst noch fehlt: Wissen über Sigmund Freuds Traumdeutung: Überraschenderweise heute früh (sehr früh, von 5:30 - 7:30 Uhr) immer wieder durch einen Traum aufgewacht. Überraschend deshalb, weil ich mich sonst am Morgen nach dem Aufstehen nicht daran erinnern kann, geträumt zu haben, geschweige denn, was. Fühle mich heute auch etwas gerädert, nicht wirklich erholt (was wiederum an den 2 Mojitos des gestrigen Abends liegen kann). Achja, der Traum handelte von der Person hinter Morbus C*****e und einem Kind?!? Bedenklich!!! [kellers, 19:27 · referenzieren · ] Achtung: Selbstmitleid?! Aber jetzt mal ehrlich: Warum tue ich mir das an? Vor allem wohl aus meiner eigenen Verzweiflung heraus. ZENSUR:*** ***** ***** *** ****** *** ****** **** *********. **** ******* *****, **** ******* ****, *** *** ********** *** ***. ********* ***** *** *** ****** *** ****** ***** ******* *******, **** *** *************** ************ ***. *** ** ******* ********, **** **** **** ******, *** **** ** *************** *********** ********. *** ***** *******, *** ****** **** 9 ****** *********, *** *** *** *** *** *** ******** *********, *** ****** ****** **************. ********! ********? ****************** ******* *** *** ** *** **********, **** *** *** ***** (** *****) ******** ****** ******. Meine Verzweiflung zehrt täglich, stündlich, minütlich an mir. Freunde sagen / raten mir, loszulassen. Nur das ist der Schritt, vor dem zurückschrecke / zurückscheue. Was tun? Mir ist kotzelend. Das Jahr 2001 wird noch lange Trauerflor tragen. Und gerade dieses Bild müsste ich baldmöglichst aus meinem Kopf heraus bekommen. Also ist dieses WebLog eigentlich auch Therapie. Wen's ärgert oder nicht interessiert ... als Kopfmensch mit eben doch einer gehörigen Portion Gefühl werde ich nicht versuchen, mich hier auf Links (zu verstehen im Kontext von Pullover, nicht WWW) zu wenden, mein Innerstes nach außen kehren: Nur manchmal quillt es doch heraus. [kellers, 19:22 · referenzieren · ] |
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