| frapp.antville.org | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| frappieren swV. 'in Erstaunen versetzen, befremden', sondersprachl. Im 18. Jh. entlehnt aus frz. frapper (wörtlich: 'schlagen'), aus frk. *hrapon 'raufen, raffen', zu ahd. *raffon (dass.). Die Bedeutungsentwicklung hin zu 'entfremden' wohl auf Basis des Überraschungseffektes eines plötzlichen Schlages (vgl. ne. striking). | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Morbus C***** Gestern (siehe unten "viel Wein") einen wirklich netten Abend verlebt (verlebert?). Normalität hält Einzug. Und gegenseitige Öffnung. Uns geht es beiden nicht prächtig, wir erkennen aber zunehmend unser "Selbst". Auch C***** knabbert an ihren Selbstzweifeln. Hoffe, sie geht nicht kaputt daran. Merkwürdig, aber ich halte mich aktuell für stabiler. Wenn wir diesen Zustand (Status) halten können, wäre das wunderschön! Auch wenn ich nicht jedesmal soviel offenbaren werde wie am gestrigen Abend. Aber wie oben schon erwähnt: Spuren (?) von Normalität. deliver = entlebern? Zum Hintergrund: Gestern (zu)viel Wein und heute noch ein wenig an der Palm-Version von Finnegans Wake gearbeitet. [kellers, 23:11 · referenzieren · ] Professionelle Trödelei Heute neben der Arbeit die mir liebsten Blogs gescannt. Auch bei denen finden sich nicht tagtäglich Perlen, aber eine gute "Schreibe" haben sie schon. Die Vorstellung eines kollektiven Tagebuchs, oder besser Notizbuchs, gefällt mir außerordentlich. Immer in der Lage sein, mit Kurz(des)information neue Gedankengänge anstoßen zu können, teilhaben an kruden Gedanken, Kopfschütteln. Sehr nett. Und die Desintegration der Gesellschaft? Nein, ich glaube nicht, das Blogging in die (wörtlich zu verstehende) Asozialität führt. Man denkt nur anders, wenn man parallel (oder zumindest in near-time) versucht, seinen stream of consciousness schriftlich (eigentlich ja auch nur elektronisch) zu fixieren. Am Sonntag noch einer Nachlese des ücherherbstes gelauscht. Ein Lehrer der Buchhändlerschule stellte so seine Sicht auf die Erscheinungsflut vor: Hübsch, wie dort Robert Gernhardt sowohl den Opener als auch das Grande Finale bestreiten durfte. Danach noch zuhause geschlunzt, die Terrasse wieder freigelegt ... Müßiggang! Nachschlag im Weblog und schon stellt man wieder fest, wie lange es schon wieder her ist, dass man seinen letzten Sermon abgesetzt hat. Naja, das Wochenende war sonnig, aber erlebnisarm. Letzteres ist vor allem meinem Reizhusten geschuldet, da sich jetzt langsam auf den Rückzug begibt. Dabei natürlich wieder ergebnisloses Grübeln über Morbus C*****. Die üblichen Stichworte: Betrug, Vertrauensbruch, Isolationismus ... nein, Letzteres ist neu! [kellers, 23:08 · referenzieren · ] Positivere Wendung Die mich aktuell beschäftigende Kernfrage ist die nach der Unvermeidlichkeit dieser Entwicklung. Wann war der Point of no return gekommen? Wieso gelang es uns nicht, darauf aktiv zu reagieren? Etwas "gespürt" haben wir ja beide. Kommunikationsunfähigkeit? Sicher auch zu einem guten Teil. Bei mir sicher auch das Gefühl einer Nicht-Akzeptanz. Scheiße! So komme ich wirklich nicht weiter! [kellers, 23:00 · referenzieren · ] Private Area, Part II Wohnungssuche abgeschlossen. Schicke (für meine Begriffe) 3-Zimmer Wohnung mit Wohn / Essküche. Nicht mehr ganz so zentral, aber das sollte mich hoffentlich etwas stärker in Bewegung setzen. Dafür modern, praktisch, gut geschnitten. Nächster Schritt (nach Unterzeichnung des Mietvertrags) dann die Inneneinrichtung / Ausstattung der Wohnung. Und hier freue ich mich nicht auf die Anschaffung einer Waschmaschine. [kellers, 22:48 · referenzieren · ] Private Area (a.k.a Morbus C*****e) Die Situation hat sich entspannt, trotz oder gerade wegen des zwischenzeitlich stattgefundenen Geburtstags. Haben einen schönen, gemeinsamen Abend verbracht, ohne unnötige Verklemmungen. Ich erreiche (in seltenen, aber immerhin stattfindenden Momenten) eine Gelöstheit, die mir (uns?) bei unserem Zusammensein hilft. Die Tatsache, dass C***** sich inzwischen in einer neuen Beziehung befindet, beunruhigt mich überraschend wenig. Eher das Gegenteil: Ehrlich wünsche ich Ihr alles Glück, bleibe aber bei meiner Einschätzung, dass sie momentan noch in einer argen Phase schwärmerischer Verliebtheit ist. Schaun mer mal!. [Bin aber auch ein wenig kiebig (westfälisch: = neugierig) auf W*****. Dass sie meine Einschätzung "Handyschrauber" wörtlich übernimmt, mutet schon reichlich komisch, fast distanziert an. Zumindest haben diese beiden jetzt erst mal schöne, sonnige Herbsttage. Mit Erschrecken sehe ich den letzten Timestamp. Eine Woche ohne Postings?!? Wiedergutmachung erfolgt sofort! [kellers, 22:46 · referenzieren · ] Zum Thema Selbständigkeit Interessanterweise bzw. Erschreckenderweise stelle ich bei C***** momentan (d.h. in den seltenen Momenten, in denen wir uns sehen und "offen" sprechen) eine ungeheure Unsicherheit fest. Tränenausbrüche aufgrund der Gretchenfrage nach beruflicher Motivation? Irgendwas stimmt da doch ganz & gar nicht! Angst? Ja, Sorge und Angst! Die Frage, ob sie sich beruflich umorientiert (oder dazu aktuell überhaupt die Gelegenheit besteht), verwirft sie mit der Aussage, dass sie sich aktuell außerstande sieht, sich zu verkaufen, dass sie absolut kein Zutrauen in ihre eigenen Fähigkeiten hat. Und dann wieder auf mich gemünzt: Kann, darf, soll ich versuchen zu helfen? Das Thema ansprechen? Momentan tendiere ich zu einem "sachlichen, neutralen" Gesprächsangebot. Werde hoffentlich vorher noch mit ihren Eltern sprechen. Da haben letzte Zeit ja auch Gespräche stattgefunden. Vielleicht können wir gemeinsam das Bild von C***** um wichtige Facetten erweitern. (Und, wo sind wieder die Ratgeber, die mir von diesen Überlegungen abraten?) [kellers, 21:08 · referenzieren · ] Datings? In dieser Woche hat sich zumindest ein reger Mail-Verkehr entwickelt. Und daneben auch einige Kontakte über den normalen Brief / Chiffre-Weg. Spannende Unterhaltung, wobei mich meine aktuellen Lebensumstände arg beuteln. Die einfache Frage "Wo wohnst du denn?" setzt mich der Schwierigkeit einer Beantwortung aus, die doch erheblich Zweifel & Ängste konnotiert. Wohne im Westend und suche aktuell; ziehe wahrscheinlich in die City-West. Da schließt sich sofort das Wieso, Weshalb, Warum an. Und die Beantwortung. Holpert doch ganz schön! ZENSUR **** *** ** ******** ********, **** *** ** *** ******* ****** **** *****, ***** ***** ********* *** *** *** ***** **** *** ***** **** (***** ********** *** ******** **** *** ******) **** ****** ******** ***, **** *** *** ******* *********** *** *** *** *** ******* *****. Dann als Zugabe das Zugeben, dass man sich davon auch eine Loslösung erhofft? Und somit impliziert, dass diese Loslösung meinerseits noch nicht erfolgt ist. Dass man sich davon auch Selbständigkeit und damit verbundene Attraktivität erhofft? Und damit den aktuellen Mangel an Selbstbewusstsein konstatiert. Schwierig, schwierig! Des Dichters Aug', in feinem Wahnwitz rollend! Ist doch eine schöne Textzeile aus Wielands Shakespeare-Übersetzung des Sommernachttraums. So ist es mir zumindest gelungen, die lange Weile seit dem letzten Eintrag nicht uns unermessliche wachsen zu lassen. Die Wohnungssuche nimmt konkrete Formen an. Mit etwas Glück findet das Thema am Montag seinen Abschluss. Daumen drücken! [kellers, 21:05 · referenzieren · ] Immer wieder Dienstags Heute nachmittag wieder die allwöchentliche Sitzung mit C*****. Herunterziehend, auch wenn ich mich ehrlich für sie freue, wenn sie glücklich und frisch verliebt ist. Aber ich mache mir ernste, tiefe Sorgen, wenn sie dann im Anschluss fast in Tränen ausbricht, weil sie sich momentan selbst nichts zutraut, andere sie der Unmotiviertheit bezichtigen (was — wie ich mir vorstellen kann — auch recht rüde geschieht). Und parallel darf ich mir es nicht erlauben, ihr mein Mitgefühl auszudrücken. Sie muss da jetzt alleine durch. Gleiches gilt in stärkerem Maße für mich: C***** hat schon recht, wenn sie meint, ich würde attraktiver, wenn ich einen eigenen Freundes- und Bekanntenkreis hätte, von anderen begehrt würde. Nur selbst der erste Punkt ist nicht so ohne weiteres zu erreichen. War der letzte Samstag im Depot ein erster Schritt? In die richtige Richtung? Wohlgemerkt: Das sind zwei unabhängige Fragen!) Ich stecke insgesamt in einer ziemlichen Zwickmühle: Auf der einen Seite das Loslassen-Lernen-müssen, auf der anderen Seite die Sorge um C*****. Wirkliche, echte Sorge. Überraschende Feststellung, dass es mir aktuell (verhältnismäßig) gut geht. Meine Kontakte zu Freunden & Bekannten scheinen insoweit noch zu funktionieren, ohne das ich zur Last falle. Noch überraschender: Es tut mir teilweise gut, über meinen aktuellen Status nüchtern und sachlich zu sprechen. Beispiel: Suche eigene Wohnung nach Trennung. Trotzdem überlege ich, ob ich nicht mit der Lektüre von Sigmund Freuds Traumdeutung beginnen sollte. Dummerweise neige ich nicht zum Träumen?! Oder zumindest erinnere ich mich meiner Träume nach dem Aufwachen nicht mehr. Sollte ich vielleicht doch häufiger & länger schlafen? Aber dann verpasse ich einfach zuviel! [kellers, 21:01 · referenzieren · ] Wieder Wochenanfang Was bleibt vom Wochenende? Die Berliner Wahlergebnisse sind ohne rechte Überraschung. Die SPD wird sich mit den so euphorisch begrüßten Optionen noch schwer tun (und weiß das sicher auch schon), die CDU wird sich in der aktuellen Diskussion über die Kanzlerkandidatschaft zwischen Merz, Merkel und Stoiber weiter demontieren. Anlässe zur Freude sind das nicht — politisches Business as usual. Abteilung Kontaktierung: Überraschenderweise doch noch eine Rückmeldung auf eine Antwort einer Kontaktanzeige erhalten. Die Aufforderung, meine Telefonnummer zu melden, um zu sehen, ob die Chemie stimmt, finde ich vom sinnlichen Aspekt her interessant. Mal gespannt, was sich hieraus ergibt. Zu I**** muss ich mir (leider) auch noch Gedanken machen. Das Telefonat am Sonntag war OK, aber eben auch nicht mehr. Habe tief im Inneren das Gefühl, dass das nicht funktioniert. Ich bin statt Luxus doch öfter auch mal auf durchaus rustikale Sachen aus (Bier statt Champagner). Aber sich einfach nicht mehr zu melden, fände ich auch nicht OK. Werde wohl am Mittwoch mal versuchen, Sie anzurufen. Mal schauen! [kellers, 20:50 · referenzieren · ] Wort des Tages Auslassungen: Und so wollen wir denn einige Sekunden (oder auch länger) der Doppeldeutigkeit von Fehlstelle & Ausblendung auf der einen und Schimpf & Läster auf der anderen Seite gedenken. Gibt's eigentlich auch sowas wie Schreibwitz? Diesen Irrsinn adhoc zu formulieren gelingt mir selten, umso häufiger die gedrechselte (überdrehte) Formulierung beim Schreiben. Achtung, Gefahr: Es kann natürlich auch daran liegen, dass ich aktuell mehr schreibe als mit irgendwelchem Fleisch & Blut kommuniziere. [kellers, 20:41 · referenzieren · ] Reflektion Merke gerade an meinen letzten Postings, dass ich zu einer sprechartigen Schriftform neige. Es finden sich häufig Auslassungen des Subjekts. Will ich mich gar selbst aus diesem Kommentaren ausblenden? Ich hoffe, dass es soweit mit mir noch nicht soweit gekommen ist. Hintergrund ist wohl auch (?) der locker-legere Tonfall, der mit dieser Marotte hervorgerufen wird. Und ein solcher Tonfall ist einem halb-öffentlichen, elektronischem Tagebuch meiner Ansicht nach angemessen. [kellers, 20:40 · referenzieren · ] Programm für heute Ute Jeutter im Jazzkeller, mit Chansons der 30er im modernen Jazzgewand. Und wie geht es weiter mit Morbus C*****e? ZENSUR *** *** ** ******* ******** ** ******** ** ****** ************. ************ ******. ****** ***** **** ***** ****, ***** ***************** *********! *** **** **********, ** *** **** **** ******* *** ********* ********, *** ***** **** ******* ***** ******** **** **** ****** *********** ***** **** *** *******, ** **** *** *** *******, *** ***** "**** ******"". *** ****** ***** ***** ****** *** ************ **** / *******, ********** **** *****. ** ****** **** *** *****, ***** *** ****** *** ****** *** ********* ********* ***. *** ***** ***, **** *** ****, *** ***** **** "*****************" *************? Also: Der Fragenkatalog hat sich — wenig überraschend, wenn keiner Antworten gibt — wieder erweitert: Und betroffen sehen wir den Vorhang zu und alle Fragen offen. [kellers, 20:44 · referenzieren · ] Daten ist kompliziert! Ein Geständnis: Ja, ich habe eine Kontaktanzeige aufgeben. Muss jetzt aber feststellen, dass sie wohl zu verklausuliert, zu unauffällig, zu unattraktiv war. Einschub: Ja attraktiv, nicht in der äußeren Gestaltung, sondern im Wortsinne "anziehend". Aber dass ich Texte attraktiv finden kann ist schon Teil des Problems. Und der auch mit Arno Schmidt vom Schmelz der Interpunktion sprechen kann. Jedenfalls wenig Rücklauf. Also, inzwischen ohne jede Erfahrung zwei Dates absolviert. Das erste war überraschend nett — und prompt kam heute per E-Mail eine Art Korb. Sie ist (wieder?) mit einem früheren Bekannten zusammen. Blöder "Day After". Das zweite Date war eher komisch, lustlos. Sie hatte eine immer müde wirkende Stimme, und das bei gleichzeitig spannender Biographie. Aber eine gemeinsame Basis konnte ich (konnten wir) nicht finden. [kellers, 20:32 · referenzieren · ] Interpretatorische Tiefbohrungen Welche Bedeutung darf mann der Formel "Ganz liebe Grüße" zumessen? Alleine die Fragestellung zeigt eine immense Sensibilisierung für den Bedeutungsgehalt von Worten, Taten, Verhaltensweisen. Ich bin inzwischen näher an der Einsicht, dass ich Loslassen muss ... um wieder Zugreifen zu können! Verquere Logik? Ja, aber in meinem verqueren Hirn mit hoher Entstehungswahrscheinlichkeit. So, und was geschieht heute: Gleich noch eine Wohnungsbesichtigung, sehr wahrscheinlich zu nahe an der noch-jetzigen Wohnung, so dass es schon wieder anhänglich wirkt. Sollte heute Abend versuchen, nicht zu lange zu lesen oder vor der Glotze abzuhängen. Morgen gilt es frisch zu sein. Trüber, nasskalter Tag in Frankfurt. Aber immerhin schon wieder die ganze Woche verplant. Morgen, Dienstag geht's auf ein Konzert von Chick Corea & Gonzalo Rubalcaba, Mittwoch sind die Schwiegereltern dran, Donnerstag — uups, noch nichts vor? Also Zeit für die Die Zeit — und am Freitag auf Seniorenparty nach Mainz. Reicht doch erst einmal! Zumindest keine Lücken für schmerzhafte Grübeleien. Die heute so schmerzhaft auch schon nicht mehr sind. [kellers, 19:36 · referenzieren · ] |
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Letzte Meldung: 26.06.12, 16:22
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