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frappieren swV. 'in Erstaunen versetzen, befremden', sondersprachl. Im 18. Jh. entlehnt aus frz. frapper (wörtlich: 'schlagen'), aus frk. *hrapon 'raufen, raffen', zu ahd. *raffon (dass.). Die Bedeutungsentwicklung hin zu 'entfremden' wohl auf Basis des Überraschungseffektes eines plötzlichen Schlages (vgl. ne. striking).

Dienstag, 27. November 2001


Über Sicherheit, Vertrauen und Einengung

Es ist schon verwunderlich, wenn in diesen modernen Zeiten (gibt's eigentlich auch andere?) das Sozialleben über diese einfachen Begriffe stolpert. Was bedeutet gegenseitiges Vertrauen, wenn auf bei einer Empfängerseite dieses Vertrauen (oder diese Vertrautheit) in ein subkutanes Gefühl der Einengung umschlägt? Falsch verstandenes Vertrauen: Als Stillhalten, Ertragen, (Kohl'sches?) Aussitzen.

Aber "verwunderlich" stimmt nicht: Besser bedauerlich! Denn es ist ja nicht einfach so, dass sich Vertrauen und Sicherheit, die man gegenseitig gibt und empfängt, urplötzlich zerrüttet. Vielmehr kommt es zu einer schleichenden Erosion von aktivem Vertrauen in passives Aushalten. Trauer um diese Entwicklung, gekoppelt mit der Frage nach dem Zeitpunkt der Unumkehrbarkeit. Wäre es mir / uns möglich gewesen, uns diesem Abgleiten entgegen zu stemmen? Ich bin ohne Antwort. Oder ist nicht vielmehr so, dass dieses "Tal der Tränen" erst durchschritten werden muss. Nachher wieder dienstäglicher Jour fixe!

[kellers,  23:28 · ]

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