| frapp.antville.org | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| frappieren swV. 'in Erstaunen versetzen, befremden', sondersprachl. Im 18. Jh. entlehnt aus frz. frapper (wörtlich: 'schlagen'), aus frk. *hrapon 'raufen, raffen', zu ahd. *raffon (dass.). Die Bedeutungsentwicklung hin zu 'entfremden' wohl auf Basis des Überraschungseffektes eines plötzlichen Schlages (vgl. ne. striking). | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Mittwoch, 9. Januar 2002
Weblogs vs. Journalismus Eingehende Analyse des Sofisten. Soviel Text! Hoffentlich scheitere ich da nicht an der Diskrepanz zwischen Anspruch (Autorenfilm?) und Wirklichkeit. Dass die Zeit oftmals als Beispiel aus dem Journalismus (Hollywood-Produktion) herhalten muss, freut (mich)! Die Alte Dame aus Hamburg vielleicht auch. [kellers, 19:27 · referenzieren · ] Saft zum Leben Bilanz der letzten zwei Tage: zweieinhalb Flaschen Rotwein, einskommadrei Liter Pils und vier Pint Kilkenny konsumiert. [kellers, 19:26 · referenzieren · ] Dienstag, 8. Januar 2002
Tränen der Rührung Ich bin drin! [kellers, 19:25 · referenzieren · ] Kraft zum Leben Und auch das Thema ist dank Ch******* bei mir angekommen. Nicht-geringe Aufregung. Dass die erzkonservative Arthur S. DeMoss Foundation, West Palm Beach, Flordia dahinter steckt, dürfte inzwischen jedem per whois bekannt sein. In Deutschland übrigens gehostet durch die Christlichen InterNet-Arbeitsgemeinschaft e.V. Ob die wohl Online-Kurse Biblischer Zorn für Fortgeschrittene anbieten? [kellers, 19:24 · referenzieren · ] Das freut den Zyniker Auf dem Sofa gefunden:
Noch knapper:
An die Quiz-Fraktion und Tratschke-Fans: Wer war's? Antwort und mehr Material gibt's hier [kellers, 19:22 · referenzieren · ] Montag, 7. Januar 2002
Ausstellungseindrücke Nach der gestrigen Schnoddrigkeit ist es jetzt doch noch an der Zeit, die Ausstellung Blut en detail zu würdigen. "Würde" ist dabei aber fast sofort der falsche Ausdruck, geht es doch in vielen Aspekten dieser Ausstellungshälfte in der Schirn vor allem um die unwürdigen, ekligen, missbrauchten Aspekte zum Thema. Den historischen Start macht die russische Zarenfamilie der Romanovs, durch Adelsüblichen Inzest auch blutmäßig degeneriert. Die finale Verseuchung dann durch Einheirat einer Prinzessin von Hessen-Darmstadt. Sie brachte wohl die Bluterkrankheit in die Familie. Die Auslöschung erfolgte dann aber nicht im Zuge eines Survival of the fittest, sondern im Massaker durch die Bolschewisten. Aber auch deutsche Geschichte hat durchaus ekle Bezugspunkte zum Thema Blut (und Boden). Ausgestellt ist auch ein Schaubild zu den Nürnberger Rassegesetzen und den Vorschriften zur Reinhaltung deutschen Blutes. Kulturell interessanter ist dann die bildnerische (Wieder)Geburt blutiger Mythen von Salome bis Dracula. Danach geht's dann gleich in die Abteilung Moderne mit den Herren Nitsch, Herrmann, Bruns, Günter und Toscani, Oliver. Aber auch Frau Abramcovicz weiß um die Erzeugung von Angstgefühlen. Nachgebaut ist das Environment einer Performance, in der sie nackt (gehört sich so) Wein trank, das Kristallglas in der Hand zerdrückte, sich ein Pentagram in den Bauch ritzte und dann so vorbereitet auf einen Eisblock in Kreuzesform unter einen Heizstrahler legte, wo die Wunde anfing zu bluten. P.S.: Das Publikum hat die Vorstellung nach dreißig Minuten abgebrochen! Überraschend, da eher in der Ausstellung "Fett" oder "Filz" erwartet: Stücke von Joseph Beuys. Noch überraschender: Sprachen mich stärker an, als der Mummenschanz eines H. Nitsch oder die Werbeprovokationen eines O. Toscani (ja, der von Bennetton). [kellers, 18:44 · referenzieren · ] Styling ... Mal wieder etwas am Layout via CSS geschraubt. Und bin jetzt XHTML-compliant! [kellers, 18:43 · referenzieren · ] Unsinniger E-Mail-Verkehr Wo liegt eigentlich die Grenze, an der sich Unsinn wieder in Sinn verkehrt?
[kellers, 18:40 · referenzieren · ] Sonntag, 6. Januar 2002
Crash-Kurs Die Bezeichnung Crash-Kurs erhält an Floridas Flugschulen eine ganz neue Bedeutung?! [kellers, 18:37 · referenzieren · ] Blut-Druck: Kulturwochenende Augen & Ohren gestern Futter gegeben: Zunächst in der Ausstellung Blut in der Schirn gewesen. Versuch der Betrachtung der kulturellen, politischen, technischen und historischen Dimensionen. Die ausgestellten Performances aus den 60er, 70er Jahren stellen dann auch noch eine Herausforderung für den Magen dar. Interessant! Im Anschluss dann im Mousonturm den Ohren einige Druckwellen auf dem Konzert des tschechischen Agon Orchestra zugemutet. Moderne Kompositionen, vom Leiter des Orchesters Martin Smolka, dem Tschechen Petr Kofron, dem (bekannteren) Deutschen Heiner Goebbels und dann den US-Krachern Elliott Sharp und John Zorn! Die letzte Komposition war übrigens am melodischten!? [kellers, 18:35 · referenzieren · ] Hätte man das doch vorher gewusst! [kellers, 18:34 · referenzieren · ] Samstag, 5. Januar 2002
Zitatenlese Aus der aktuellen Zeit:
Überraschend, vom Etym-Theoretiker Arno Schmidt ist mir diese Erkenntnis nicht zuteil geworden. [kellers, 18:32 · referenzieren · ] Freitag, 4. Januar 2002
Die Grundlage der westlichen Zivilisation: Bier?! In der Weihnachtsausgabe des Economist gefunden: The history of drinking. Unter den alkoholischen Getränken´hat Bier die längste Tradition: Schon bei den Sumerern um 3.800 vor unserer Zeitrechnung war die Vergärung von Getreide bekannt. Von Historikern und Anthropologen wird ernsthaft die These erwogen, dass Bierbrauen und nicht Brotbacken zur Sesshaftigkeit vormaliger Nomaden geführt habe. Darauf ein herzhaftes Prost! Top-Wein bei den Römern war übrigens ein Weißwein aus der Gegend von Neapel, der aber, igitt, stark verdünnt getrunken wurde! [kellers, 18:30 · referenzieren · ] Und wieder was gelernt ... Dieses Tagebuch erstelle ich mit dem Stellt sich nur noch die Frage: Kann der [kellers, 18:28 · referenzieren · ] Nächste Seite |
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